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Wir haben uns dem Bündnis „NOlympia Berlin“ angeschlossen!

Allgemein

In unseren Räumlichkeiten, in der Erich-Weinert-Straße 82, 10439 Berlin, kannst du das NOlympia-Volksbegehren unterschreiben und dir Unterschriftenlisten und Materialien abholen, um das Bündnis aktiv zu unterstützen!

NOlympia Berlin macht sich gegen die Bewerbung Berlins, um die Olympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 stark. Dafür strebt das Bündnis einen Volksentscheid an, der den Berliner Senat dazu auffordert die Bewerbung Berlins zurückzuziehen. Wir haben uns, zusammen mit dem BUND Berlin dem Bündnis angeschlossen und unterstützen die Forderungen für ein sozial gerechtes und klimafreundliches Berlin – statt teure Olympische Spiele.

Warum gegen Olympia?

Da sich Berlin gegen die anderen Bewerber – Hamburg, München und die Region Rhein-Ruhr – durchsetzen muss, um deutsche Austragungsstadt für die Olympischen Spiele zu werden, werden schon jetzt 6 Mio. ausgeben, ohne zu wissen, ob die Spiele überhaupt in Berlin stattfinden. Und das während der Senat einen Sparhaushalt nach dem anderen verabschiedet, in denen jeder Euro dringend gebraucht wird, um Kürzungen woanders zu verhindern.

Darüber hinaus zeigt die Erfahrung, dass die tatsächlichen Kosten für die Austragung der Spiele explodieren. Berlin ist mit 70 Mrd. Euro Schulden jetzt schon die am höchsten verschuldete Stadt Deutschlands und steht kurz vor einer Haushaltskrise. In dieser Situation können wir uns unkalkulierbare finanzielle Risiken im Rahmen der Olympischen Spiele einfach nicht leisten.

Berlins Sportstätten sind seit Jahren marode und kaputtgespart. Der Sanierungsstau liegt bei über 400 Mio. Euro. Aber statt Geld in die Sportinfrastruktur für alle Berliner*innen zu stecken werden für die Olympischen Spiele teure Prestigeprojekte, wie das Olympische Dorf, verwirklicht, womit dem Breitensport wirklich nicht geholfen ist.

Und auch die Athlet*innen haben nichts von den Olympischen Spielen. Nach Analysen gehen gerade einmal 4% der Milliarden-Einnahmen indirekt über Verbände an die Athlet*innen. Der Rest bleibt bei wenigen Funktionären des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Der Senat spricht davon, dass die Olympischen Spiele das internationalen Ansehen Berlins fördern würden. Das verrät doch schon, dass es in erster Linie nicht um den Sport geht!

NOlympia Berlin Logo

Der Senat hat immer noch kein umfassendes Konzept zur Umweltverträglichkeit der Olympischen Spiele vorgelegt. Für Neubauprojekte werden Flächen versiegelt, die extrem wichtig für Natur- und Hitzeschutz sind und auch die Belastung durch Lärm und Müll sind nicht zu unterschätzen.

Auch ist nicht geklärt, wie das erhöhte Verkehrsaufkommen durch die Masse an Besucher*innen getragen werden soll. Das Berliner ÖPNV-Netz ist schon ohne Olympische Spiele überlastet, weil unterfinanziert.

Berlin will sich auf der Weltbühne als prestigeträchtige Austragungsstadt präsentieren. In diesem Bild „stören“ Obdachlose, weshalb sie rücksichtslos vertrieben werden. In Paris wurden im Vorfeld der Olympischen Spiele über 12.500 Menschen aus der Stadt und anderen Regionen abtransportiert.

Allein durch den Bau des Olympischen Dorfs, zieht der Berliner Mietmarkt zusätzliche Spekulanten an. Spätestens, wenn das Olympische Dorf in teure Neubauwohnungen umgewandelt wird, werden die Mieten und die Gentrifizieren weiter angeheizt. Für den so wie so angespannten Berliner Mietmarkt und viele schutzlos ausgelieferte Mieter*innen wäre das eine soziale Katastrophe.

So kannst du das Bündnis unterstützen:

Der Startschuss für die Unterschriftensammlung für das NOlympia-Volksbegehren ist bereits gefallen. Unterstütze das Bündnis jetzt mit deiner Unterschrift, drucke die Unterschriftenliste aus, um aktiv mit zu sammeln und/oder werde mit deinem Club/Verein/Geschäft selbst Sammelstelle. Alle Infos dazu findest du hier. Vielen Dank für deine Unterstützung!

Du hast Fragen oder suchst Anschluss?

Melde dich gerne bei Tim.

Junger Mann vor einer BUNDjugend Fahne
Tim
Landesvorstand und Vertreter der BUNDjugend Berlin im NOlympia-Bündnis

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