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Unsere Forderungen zur AGH-Wahl 2026

Allgemein,  Politik


Berlin steht vor der Wahl vor großen Herausforderungen, darin sind sich alle einig. Während die Lebenshaltungskosten weiter ansteigen, fehlt es an Investitionen in die Infrastrukturen. Gleichzeitig wird an den besonders vulnerablen Stellen gespart, womit die soziale Sicherheit und die gesellschaftliche und kulturelle Vielfalt gefährdet sind. Hinzu kommen die menschengemachten desaströsen ökologischen Entwicklungen, welche das Potenzial zu zivilisatorisch bedrohlichen sozialen Verwerfungen innehaben und die Grundlage unserer aller Existenz bedrohen. All dies steht im Widerspruch zu der von fast allen Seiten erwünschten Prosperität. Die Politik ist angesichts dieser folgenschweren Krisen umso mehr in der Verantwortung, die Grundlagen einer menschlichen solidarischen Lebensweise für alle zu gewährleisten. Wir als demokratisch verfasster Jugendverband verstehen uns als Teil der progressiven Zivilgesellschaft und schließen uns den Appellen und Forderungen unseres Dachverbandes, des Landesjugendrings Berlin (LJR Berlin), sowie unseres Mutterverbands, des BUND Berlin, an. Wir fordern zudem weitere Maßnahmen, um auch in Berlin wieder für alle humane und gute Lebensbedingungen zu erreichen.

Mobilität

In Berlin nutzen junge Menschen überdurchschnittlich stark den ÖPNV, fahren mit Fahrrad/E-Roller oder gehen zu Fuß. Daher müssen diese Verkehrsmittel durch einen forcierten Ausbau gestärkt werden. Der motorisierte Individualverkehr muss gleichzeitig schrittweise verdrängt werden, um die Flächenkonkurrenz zu verringern und die Lebensqualität in der Stadt zu verbessern. Deshalb fordern wir:

Gesundheit und Ernährung

Dauerkrisen, steigende Preise, Perspektivlosigkeit und das andauernde politische Klima sorgen insbesondere bei jungen Menschen für erhebliche psychische Belastungen. Gleichzeitig ist eine ausgewogene, gesunde und bezahlbare Ernährung die Grundlage für die körperliche Gesundheit und das Wohlbefinden junger Menschen. Daher fordern wir:

Finanzen

Im letzten Jahr setzte der Berliner Senat massive Kürzungen in den Bereichen Klima, Soziales, Bildung und Kultur durch. Es ist jedoch absehbar, dass Kürzungen in diesen Bereichen in Zukunft noch größere Kosten und weitere Krisen verursachen werden, wenn gegenwärtig nicht stetig in sie investiert wird. Außerdem sind gerade diese Bereiche entscheidend, wenn es um die Lebensqualität und das emotionale Wohlbefinden junger Menschen geht. Aus diesen Gründen fordern wir:

Wohnen

Die Wohnungssuche und Wohnsituation gestaltet sich für junge Menschen in Berlin als außerordentlich herausfordernd, langwierig und prekär. Dadurch wird Leben und Studieren in Berlin zunehmend eine Frage der sozialen Herkunft, anstelle frei für alle zugänglich zu sein. Das Wohnen in Randbezirken oder im Elternhaus bringt überdies oftmals weitere Belastungen mit sich, wie unverhältnismäßig lange Fahrtwege und mangelnde Möglichkeiten der Selbstentfaltung. Daher fordern wir:

Demokratie und Menschenwürde

Grundlage der Politik sollte die Achtung der Würde eines jeden Menschen sein. Konsequente Anwendung dieses Prinzips erfordert eine Politik, die die sozialen Realitäten wahrnimmt und handelt, um allen Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen. Dieser breite Konsens wird von rechts angegriffen. In einer Zeit, in der menschenverachtende Positionen Einzug in die Parlamente finden, müssen alle demokratischen Kräfte gegen solche Bestrebungen entgegenstehen. Auch in Berlin fordern wir daher:

Bildung

Deutschlands als auch Berlins Schulen schneiden im internationalen Vergleich immer schlechter ab, sind im Alltag von Zerfall und Lehrer*innenmangel geprägt und reproduzieren die ohnehin schon mangelnde Chancengleichheit in Deutschland. Darüber hinaus sind durch die im vergangenen Jahr durchgesetzten Kürzungen des Senats an den Berliner Unis nicht nur Studienplätze, sondern ganze Studiengänge weggebrochen, Forschungsmittel wurden massiv eingeschränkt und der bauliche Zustand der Technischen Universität ist längst unzumutbar geworden. Gerade Bildung und Wissenschaft sind jedoch wichtige Grundpfeiler unserer Demokratie, und sollten daher unter keinen Umständen vernachlässigt werden. Unsere Forderungen lauten daher:

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