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Das SUMO Projekt ist Teil der Agenda 21. Dieser Aktionsplan für das 21. Jahrhundert wurde auf dem Umwelt- und Entwicklungsgipfel in Rio 1992 beschlossen. Wirtschaftliche und soziale Maßnahmen sowie Umweltschutzmaßnahmen sollen verbunden werden, um eine zukunftsfähige Entwicklung zu ermöglichen. Jede Stadt, jedes Dorf auf der Welt ist aufgefordert, eine "lokale Agenda 21" für die eigene Kommune zu entwickeln. Möglichst alle gesellschaftlichen Gruppen sollen daran mitwirken. Arbeitnehmer und Arbeitslose, ob einheimisch oder ausländisch, jeder - Frauen wie Männer - und natürlich auch Jugendliche. Soweit die Theorie: die Praxis sieht in Deutschland noch anders aus. Nur in wenigen Kommunen gibt es Agenda-Prozesse. Und wenn diese bestehen, dann sind Jugendliche häufig nicht einbezogen. Das SUMO-Projekt soll die Situation ändern:
Wo es Agenda 21-Prozesse gibt, sollen Jugendliche die Möglichkeit haben, ihre Ideen und Forderungen zu entwickeln und einzubringen.
Wo es sie noch nicht gibt, können Jugendliche mit Konzepten und Ideen zu Umwelt-, Wirtschafts- und Sozialfragen den Erwachsenen zeigen, wo es lang geht.
Der Name steht nicht etwa für japanische Kampf-Ringer, sondern für Schul-UmweltMOderatorinnen und Moderatoren. Das sind Jugendliche, die nach dem Schulabschluss ein staatlich gefördertes Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) leisten. Das FÖJ ist ein Orientierungs- und Bildungsjahr, in dem Jugendliche sich intensiv im Umweltschutz engagieren können. Durch eine besondere Förderung des Bundesumweltministeriums und des Umweltbundesamtes werden die SUMOs weiterhin gesondert geschult, beispielsweise im Bereich Moderation und in inhaltlichen Fragen. Da die SUMOs selbst noch nicht lange aus den Klassenzimmern heraus sind, treffen sie am ehesten den Nerv der Jugendlichen.
Was die SUMOs den Schulen konkret bieten können:
Wenn Ihr Kontakt zu unseren SUMOs aufnehmen möchtet, wendet Euch bitte an Franka und Sabine.
Wer ein Freiwilliges Ökologisches Jahr als SUMO machen möchte, melde sich einfach bei Iris.
Das SUMO-Projekt wird unterstützt von der Jugend- und Familienstiftung Berlin.
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